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Das
Grazer Fußball-Stadion heißt ab sofort
"UPC Arena". Dies gaben der Grazer Finanzstadtrat und
Eigentümer-Vertreter Wolfgang Riedler und UPC-Generaldirektor
Thomas Hintze auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Samstag
wenige Stunden vor Beginn des Stadt-Derbys zwischen SK
Puntigamer Sturm und Liebherr GAK bekannt. Das
Telekommunikationsunternehmen tritt in den kommenden zehn Jahren
als Namensgeber auf und bezahlt dafür laut Hintze zwischen
150.000 und 200.000 Euro jährlich.
"Wir sind überzeugt: Das wird seine Werbewirksamkeit haben",
erklärte Hintze, dessen Unternehmen eine Option auf Verlängerung
um weitere zehn Jahre besitzt. Bisher hatten sich die
Sponsoraktivitäten von UPC im Sportbereich weitgehend auf die
Unterstützung des Wiener Eishockey-Klubs Vienna Capitals
beschränkt.
Finanzstadtrat Riedler zeigte sich "sehr zufrieden, dass wir
einen potenten Sponsor gefunden haben". Das Geld werde weder
direkt den Grazer Vereinen zu Gute kommen noch im Stadt-Budget
verschwinden, sondern vor allem in die Infrastruktur des
Stadions und in den steirischen Fußball-Nachwuchs
gesteckt. So ist unter anderem eine Neu-Strukturierung des
heimischen Fan-Sektors und eine Verbesserung des
Auswärtssektors, zu dem man in Zukunft über einen eigenen Zugang
gelangen soll, geplant. In fernerer Zukunft könnte in der
Liebenauer Arena auch ein Kunstrasen verlegt werden.
Die Suche nach einem neuen Namenspatron hatte bereits Ende
Dezember begonnen. Damals hatte Kaliforniens Gouverneur Arnold
Schwarzenegger als Reaktion auf die herbe Kritik aus der Heimat
an seiner Weigerung, ein Todesurteil aufzuheben, die Verwendung
der Bezeichnung "Schwarzenegger Stadion" verboten.
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