MEDIENARCHIV

 
Stahlbrücke für UPC-Arena montiert, neue Sturm Fansektoren: 9-13
Fans der Gästeteams ab sofort im Sektor 27 im Süden der UPC-Arena

 
 
Von: Peter Siegmund

Seit einigen Wochen werden in der UPC ARENA die baulichen Maßnahmen zur Verlegung des Auswärtsfansektors umgesetzt. Der Umbau nach den Plänen der Stadion-Architekten „Team A“ wird bis zu Beginn der heurigen Bundesliga-Herbstsaison am 8. Juli abgeschlossen sein und sich auch optisch nahtlos in das Gesamtbild der UPC-ARENA einfügen.

Spektakuläre Montage

Am heutigen Montag, den 23. Juni wurde nun das „Herzstück“ der Umbauarbeiten, jene Stahlbrücke, die verhindert, dass die Fans der Gästeteams und jene der Heimmannschaft aufeinander treffen, mit Hilfe eines Kranes auf spektakuläre Art montiert. Schon zum Start der Bundesliga-Saison 2008/2009 erlebt die neue Sektoren-Aufteilung ihre Feuertaufe, wenn am 8. Juli der SK Puntigamer Sturm in der UPC ARENA auf Meister Rapid trifft. Abgewickelt wird auch dieses Bauvorhaben von der GBG, der Grazer Bau- und Grünlandsicherungs GmbH. dem Immobilien- und Bauherrenunternehmen der Stadt. Mag. Günter Hirner und Bernd Weiss, die beiden GBG-Geschäftsführer: „Wir freuen uns, damit einerseits zur Konfliktvermeidung, andererseits zur Flüssigkeit des Verkehrs beitragen zu können. Durch die Verlegung der Fans der Gastmannschaften in den Sektor 27 im Süden des Stadions kann in Zukunft der Vierer auch während so genannter Problemspiele bis zum Murpark fahren und der Verkehr ungestört durch die Ulrich-Lichtenstein-Gasse fließen.“

Mehr Sicherheit

Messepräsidentin Dr. Hella Ranner, auch Geschäftsführerin der Stadion Liebenau Gmbh, zeigt sich mit dem termingerechten Fortschritt der Arbeiten sehr zufrieden: „Im Zuge der derzeitigen Bauarbeiten werden auch zwei Kameras installiert, die der Exekutive eine lückenlose Überwachung der Sektoren ermöglichen und somit zur allgemeinen Sicherheit der Stadionbesucher beitragen.“ 

Die Fakten:

  • Ursprünglicher Bau schon für 2006 geplant, jedoch durch Anrainereinsprüche bis zum Frühjahr 2008 verzögert
  • Gewicht der Brücke: 23 Tonnen
  • Gesamtkosten der Umbauarbeiten: Euro 560.000,-
  • Neuer Gästesektor ist Sektor 27, bei größeren auswärtigen Fangruppen kann Sektor 26 mitbenützt werden
  • Zugang vom Parkplatz über die neue Stahlbrücke direkt in den Gästesektor 27
  • Trenngitter werden bei diesen Sektoren erhöht
  • Parkplatz für zehn Busse befindet sich südlich des Stadions bzw. der Tiefgarageneinfahrt und östlich der freien Eisfläche
  • Zufahrt zum Busparkplatz befindet sich in der Liebenauer Hauptstraße
  • Eigener Kassencontainer und eigener WC-Container im Bereich des Busparkplatzes
  • Sämtliche Einrichtungen (WC Container, etc.) sind vandalensicher errichtet
  • Grundeigentümer ist bis dato die Stadion Betriebs GmbH
  • Bauherr ist die GBG GmbH
  • Planung wird vom Team A Graz durchgeführt
  • Als Generalunternehmer tritt die Firma Granit auf
  • Die Heimfans haben ihr neues „Revier“ nun in den Sektoren 9 – 13

#Neues Sicherheitskonzept für UPC-Arena
In der Grazer UPC-Arena herrscht mit Beginn der Fußball-Meisterschaft eine neue Sitzordnung. Und es wird auch mehr Sicherheit und weniger Stau für die Zuschauer geben – durch eine große Stahlbrücke zwischen Stadion und Eishalle. 32 Meter lang, 35 Tonnen schwer
Die Stadion-Betriebsgesellschaft legte einen großen Parkplatz für Autobusse in der Liebenauer-Hauptstraße gleich neben dem Stadion an. Von dort können die Fans über einen eigenen Eingang und eine 32 Meter lange und 35 Tonnen schwere Stahlbrücke die wenigen Schritte in die Fußballarena zurücklegen.

Keine Chance aneinander zu geraten
Die neue Brücke soll in Zukunft für die Fans der jeweiligen Gast-Mannschaft der einzige Zugang zum Stadion sein. Dadurch soll verhindert werden, dass rivalisierende Fans beim Verlassen des Stadions aneinandergeraten. Seitenwechsel
Der harte Kern der Sturmfans übersiedelt mit der neuen Fußballsaison an die Stirnseite des Stadions, wo der Stadion-Turm steht. Die Fans der Gastvereine feuern künftig von der Südseite des Stadions aus ihre Mannschaft an. Freie Fahrt für Öffis
Die Verkehrsbehinderungen am Stadionvorplatz samt stundenlangen Straßensperren fallen durch den neuen Zugang ebenfalls weg, sagt Karl Altenburger von der Stadionbetriebsgesellschaft: "Durch die Verlegung des Fansektors werden die GVB-Straßenbahnen nicht mehr blockiert durch abgestellte Busse."
"Ein Übersteigen der neuen Fangitter wird kaum mehr möglich sein."
Fangitter sind höher, als bisher
Auch innerhalb des Stadions gibt es eine Veränderung: "Die Auswärtsfansektoren werden durch höhere Fangitter von den normalen Fansektoren abgetrennt, wodurch ein Übersteigen kaum mehr möglich sein wird", ist Altenburger überzeugt. Rapid-Sturm als "Testmatch"
Wie gut sich das neue Zuschauerkonzept bewährt, wird man beim ersten Spiel am 8. Juli sehen - da ist nämlich Meister Rapid samt zahlreichem Anhang beim SK Sturm zu Gast.