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MEDIENARCHIV 23.04.07 |
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Sturm-Protest gegen Punkteabzug
abgewiesen Das Protestkomitee der T-Mobile Fußball-Bundesliga hat den Protest von SK Sturm Graz gegen den Abzug von zehn Punkten auf Grund von Verstößen gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren am Montag abgewiesen.
Sturm wurden zehn Punkte abgezogen, dem GAK 28.
Keine neuen AspekteDie vier Mitglieder des Protestkomitees gelangten zur Auffassung, dass sich durch die vom Klub eingereichten weiteren Unterlagen bzw. durch die Stellungnahmen von Klubvertretern keine neuen Aspekte ergaben, und bestätigten somit den Abzug von zehn Punkten in der Bundesliga-Tabelle. Sturm bleibt damit weiter Tabellenneunter. Die Grazer haben nun die Möglichkeit, gegen diese Entscheidung Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einzureichen. "Begründung für das Urteil habe ich keine" Sturm-Präsident Hans Rinner wollte vorerst das schriftliche Urteil abwarten. "Ich habe bisher weniger Informationen als die Medien bekommen, was mich schon wundert", betonte Rinner am Montag. "Begründung für das Urteil habe ich also vorerst keine. Ich hoffe, ich erfahre mehr, wenn mir das Urteil schriftlich zugestellt worden ist", so Rinner. Amikale Lösung möglich "Ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass ein Verein im Konkursfalle bestraft wird, aber nicht mittels Kunstgriffen, für die es keine Rechtsgrundlage gibt", erläuterte Rinner, der sich vorstellen kann, auf einen Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht zu verzichten und die Causa "im Sinne des österreichischen Fußballs amikal zu beenden". steiermark.ORF.at Der Masseverwalter des GAK hat am Freitag die beim Landesgericht Graz erwirkte einstweilige Verfügung gegen Punkteabzüge aus dem Lizenzierungsverfahren (zehn plus zwölf) bzw. durch die FIFA (sechs) zurückgezogen.
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