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MEDIENARCHIV 16.04.07 |
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Ab in die Hölle? Lautern an Foda interessiert
Wien – Der Bann ist gebrochen. Die Kaiserslautern-Legionäre
Jürgen Macho und Stefan Lexa feierten in der 2. deutschen Liga
nach einer einmonatigen Durststrecke endlich wieder einen vollen
Erfolg. 3:0 hieß es am Ende gegen Greuther Fürth.
Ein gelungener Einstand für Interimscoach Wolfgang Funkel. Der FCK-Co-Trainer übernahm in der letzten Woche das Amt von Wolfgang Wolf, der wegen den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen mit sofortiger Wirkung beurlaubt wurde. "Großer Kreis an Kandidaten“Der Bruder von Frankfurt-Trainer Friedhelm Funkel ist jedoch nur eine Übergangslösung. Wer sein neuer Chef wird, ist noch unklar. "Bisher haben unsere ersten Beratungen einen noch relativ großen Kreis an Kandidaten hervorgebracht“, berichtet Vorstandsvorsitzender Erwin Göbel. Unter den gehandelten Personen taucht auch der Name Franco Foda auf. "Ich habe davon gehört. Es ehrt mich natürlich, dass ich bei einem Traditionsverein wie Kaiserslautern im Gespräch bin“, so der aktuelle Sturm-Trainer im Gespräch mit Sport1. Kaiserslautern ist für den 40-Jährigen keine Unbekannte. Foda verbrachte in seiner aktiven Karriere insgesamt vier Saisonen (83/84 und von 87/88 bis 89/90) im Dress der „Roten Teufel“. "Man muss abwarten“Ob ihn sein Weg also zurück zu seinen Wurzeln führen wird, bleibt offen. "Mit mir persönlich hat noch niemand gesprochen. Ich wurde nur von meinem Berater kontaktiert, der mir vom FCK-Interesse mitgeteilt hat. Man muss abwarten, wie sich die Dinge entwickeln." Neben Franco Foda geistern noch weitere Namen durch das Fritz-Walter-Stadion. Allen voran Ciriaco Sforza, der zur Zeit den FC Luzern trainiert und in Köln seinen Fußball-Lehrer macht. Wohlüberlegte EntscheidungWeiters zählen Markus Schupp (HSV) und Tom Dooley (USA) zu den Kandidaten. Der Tabellensechste der 2. Deutschen Liga will jedoch keinen Schnellschuss riskieren. "Wir wollen uns nicht unter Druck setzen lassen, sondern eine wohlüberlegte Entscheidung treffen. Es ist eher unwahrscheinlich, das wir in dieser Woche bereits den neuen Mann präsentieren“, so Göbel. "Habe mit Sturm noch einiges vor“Sollte die Wahl nicht auf Foda fallen, geht für den Deutschen die Welt auch nicht unter. „Ich habe bei Sturm erst kürzlich um ein Jahr verlängert. Mir gefällt es in Graz sehr gut. Die Arbeit macht viel Spaß und die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam ist ausgezeichnet. Außerdem habe ich mit Sturm noch einiges vor. Nicht nur heuer, sondern auch nächstes Jahr.“ Die "Akte Wallner“Ob die "Blackies“ in der nächsten Saison auch auf die Dienste von Roman Wallner zurück greifen können, steht noch in den Sternen. Geht es nach Foda, dann wohl eher nicht. Der Sturm-Coach hatte kürzlich mitgeteilt, dass Wallner nicht der gesuchte Stürmertyp ist. Die Meldung, dass sich Sportdirektor Walter Hörmann am Mittwoch mit Austria-GM Thomas Parits bezüglich Wallner trifft, kommt daher ein wenig überraschend. "Es wird kein Spieler kommen, den ich nicht will. Das steht außer Frage. Ich habe am Sonntag mit Walter Hörmann gesprochen und er hat mir von seinem Meeting mit Austria-Generalmanager Thomas Parits berichtet. Ob es dabei auch um Roman Wallner geht, weiß ich nicht“, erklärt der dreimalige DFB-Pokal-Sieger. Vielleicht kann Foda das ganze Hick-Hack aber auch egal sein. Dann nämlich, wenn er als neuer Lautern-Trainer präsentiert wird...
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