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Hans Rinner (rechts) will die zehn Punkte, die Trainer Foda
und das Team erspielt haben, zurück Foto:
GEPA
Wenig Grund zur Freude hatte Sturm-Präsident Hans Rinner beim
0:2 gegen Salzburg. Toll aufgespielt, das Match dominiert und
trotzdem wieder verloren. "Es ist traurig, aber wahr. Dabei kann
ich nicht einmal böse sein, denn wir hatten extremes Pech.
Salzburg machte aus eineinhalb Chancen zwei Tore", so Rinners
Resümee.
Retour. Erfolgreicher hofft er Montagnachmittag vor dem
Protestkomitee der Bundesliga zu sein, wenn es um den Einspruch
gegen die zehn Strafpunkte geht. Rinner ist da sogar
ausgesprochen optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass wir am
Abend zehn Zähler retour haben." Warum, hat der Sturm-Boss auch
schnell erklärt: "Wir haben Beweise nachgereicht und können die
Vorwürfe der Bundesliga, auf deren Basis uns die zehn Punkte
abgezogen wurden, entkräften."
Vorwürfe. Denn laut Rinner stützt sich die Liga darauf,
dass der Reorganisationsprüfer vor dem Konkurs einen
Liquiditätsengpass nicht gemeldet habe. "Das ist aber sehr wohl
passiert und genau das wird der Prüfer auch vor dem
Protestkomitee aussagen. Wenn es keine neuen Vorwürfe gibt,
müssten uns nach meinem Rechtsverständnis die Punkte
zurückerstattet werden", stellt der Präsident klar.
Prinzip. Wobei er einräumt, dass die Sache für Sturm
"dank" der Entwicklungen beim GAK nicht mehr existenzbedrohend
ist, aber "es geht ums Prinzip". Wobei er aber bei einer für
Sturm erneut negativen Entscheidung des Protestkomitees einen
Gang zu einem ordentlichen Gericht ausschließt, "aber ligaintern
protestieren würde ich sicher". Rinner ist am Montag selbst in
Sachen Lizenz in Wien und verspricht: "Wenn das Land am
Vormittag wie geplant die 1,2-Millionen-Haftung beschließt,
haben wir kein Problem. Dann können wir das Budget zu 100
Prozent belegen." |