Stronach ist aber nur dann dazu bereit, wenn sich auch die Fans der
beiden krisengeschüttelten Klubs mit der Idee anfreunden können.
Stronach: "Es ist schwierig für mich, weil im Fußball so viele
Emotionen dabei sind. Das Wichtigste dabei ist, dass die Fans es
wollen."
Laut "Österreich" würde mit Walter Schachner, der den GAK 2004 zu
seinem einzigen Meistertitel (Sturm war unter Ivica Osim 1998 und
1999 Champion geworden) führte, schon ein möglicher Trainer für
einen Grazer Großklub bereitstehen. Stronach und Schachner hätten
sich vor kurzem zu informellen Gesprächen getroffen.
"Nicht vorstellbar" und "fester Blödsinn"
Für GAK-Präsident Stephan Sticher ist eine mögliche Umsetzung dieser
Stronach-Idee "in der gegenwärtigen Situation nicht vorstellbar".
Sturm-Chef Hans Rinner findet überhaupt drastische Worte: "fester Blödsinn". Da sei einerseits die insolvente Lage des GAK, dessen Zukunft sehr zweifelhaft sei. Andererseits lebe der Fußball im Wesentlichen von zwei Dingen: "Emotionen und Tradition". Und eins und eins sei auch oft wirtschaftlich nicht zwei, geschweige denn für zwei Fußballklubs, die 105 Jahre (GAK) und 98 Jahre (Sturm) alt sind.
