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MEDIENARCHIV |
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Leitgeb und Salzburg sind sich einig
Wien – Christoph Leitgeb wird ein „Bulle“. Zumindest, wenn es
nach dem Spieler und den Salzburgern geht. Soviel ist seit
Samstag klar.
Der Transfer des Nationalspielers von der Mur an die Salzach hängt einzig und alleine vom SK Sturm ab. "Sind uns einig" „Wir sind uns mit dem Spieler einig“, verkündete Salzburgs Sportdirektor Oliver Kreuzer in das Mikro von "Premiere“. Doch unterschrieben ist noch nichts. „Es gilt noch einige Dinge mit Sturm zu regeln“, erläutert der Deutsche. Leitgeb hat in Graz nämlich noch einen laufenden Vertrag. Aus dem müssen ihn die Mozartstädter herauskaufen. Fodas vergebene Mühe Das sieht auch Sturm-Coach Franco Foda so: „Jetzt müssen sich die Vereine einigen.“ Der Trainer hat bis zuletzt versucht seinen Schützling zu halten. „Mein Ziel war es ihn unbedingt bei uns zu halten. Das dürfte mir aber nicht geglückt sein. Er hat uns zu verstehen gegeben, dass er den Verein verlassen will. In Richtung Salzburg“, erzählt der Deutsche. Tauziehen als große Belastung? Wie sehr den 22-Jährigen das Hin und Her belastet, weiß wohl nur er selbst ganz genau. Spurlos dürfte das Tauziehen aber nicht an ihm vorüber gehen. Nach dem Spiel war der Mittelfeldspieler nämlich zu keiner Stellungnahme bereit. Wenig Ballkontakte, viele Schüsse 71 Minuten lang durfte der Blondschopf gegen die Rieder auflaufen, dabei kam er auf 57 Ballkontakte, was im Gegensatz zu seinen sonstigen Werten vergleichsweise wenig ist. Effektiv war Leitgeb aber trotzdem. Fünf Mal schoss der Steirer auf das Tor, acht Mal bereitete er einen Torschuss vor. Paderborn-Coach auf der Tribüne Das sah auch Holger Fach. Der Trainer des deutschen Zweitligisten saß im Innviertel auf der Tribüne und beobachtete den (Noch)-Sturm-Profi auf Schritt und Tritt. Sein Bemühen kommt aber, wie seit Samstag bekannt ist, zu spät. Der Mittelständler wird nämlich sowohl von der Perspektive, als auch vom Finanziellen her nicht mit dem Angebot der Salzburger mithalten können. Jetzt liegt der Ball beim SK Sturm. Und auch die Grazer werden ab einer gewissen Summe schwach werden und ihrem Talent den Wunsch nach einer Zukunft in der Champions League nicht abschlagen können.
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