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MEDIENARCHIV |
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Aufräumungsarbeiten bei Sturm – Amoah, Badia Petrovic und Weber sind
Ex-Spieler. Präsident Hannes Kartnig, urlaubt mit seiner Claudia in
Frankreich, macht reinen Tisch. Manager Heinz Schilcher hat im Auftrag
des Klubchefs das Budget kräftig abgespeckt. David Badia, aus Barcelona
gekommen, hat kein einziges Punktespiel absolviert – er ging mit 40.000
Euro Abfertigung in Spanien auf Klubsuche, sein Vertrag wäre erst 2004
ausgelaufen. Ähnlich die Situation bei Keeper Heinz Weber, nun in
Untersiebenbrunn im Kasten, für Trainer Heri Weber war er der
Wunschkeeper. Der Kroate Petrovic wurde in Split fündig und
schlussendlich hat Präsident Rudi Quehenberger bei Charles Amoah
angebissen – der 50 Millionen-Schilling-Mann (Vertrag bis 2005) wurde
bis Sommer nach Salzburg verliehen, wenn gleich der flotte Rudi 150.000
Euro an Leihgebühr hinlegte, muss Sturm weiterhin einen Teil der
Amoah-Gage übernehmen, weil die Mozartstädter das Gehalt nicht zur Gänze
berappen konnten. Trotzdem zieht Kartnig zufrieden Transferbilanz: "Wir haben uns brutto rund drei Millionen Euro bis 2004 erspart – jetzt können wir finanziell durchatmen. Aber auch sportlich ist Sturm noch im Minus – auch wenn Trainer Gress nun vom Frankreich-Kurztrip heimgekehrt ist, haben sich die Wogen nach dem Seuchenstart nicht geglättet. Verwundert vernahm Kartnig die Gress-Proteste ob des Amoah-Transfers zur Kenntnis. "Gress hat sich aufgeregt, weil wir Charly verliehen haben, dabei hatte er ihn wochenlang nicht einmal im Kader …" Gress wird, falls er weiter die Kicker gegen sich hat, nicht überleben, auch wenn er bereits 50 Prozent der Jahres-Kohle in der Tasche hat, diese hat er bei Amtsantritt gleich eingefordert. ( Quelle: der neue Grazer )
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